Parodontitis-Behandlung in Aachen

Wir retten Dein Fundament für festen Biss

Hand aufs Herz: Ignorieren Sie manchmal das bisschen Blut im Waschbecken, wenn Sie sich die Zähne putzen? Oder denken Sie, dass es normal ist, wenn das Zahnfleisch hin und wieder etwas empfindlich reagiert? Damit sind Sie nicht allein. Viele unserer Patienten in Aachen kommen erst zu uns, wenn sie bemerken, dass ein Zahn locker wird oder das Zahnfleisch deutlich zurückgegangen ist. Doch oft ist es dann schon "fünf vor zwölf".

Parodontitis – im Volksmund oft "Parodontose" genannt – ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit. Sie ist tückisch, weil sie oft jahrelang schmerzfrei verläuft und als "stiller Feind" im Hintergrund arbeitet. Dabei geht es hierbei um weit mehr als nur ein bisschen rotes Zahnfleisch. Es geht um das Fundament Ihrer Zähne. Stellen Sie sich Ihr Gebiss wie ein Haus vor: Die schönsten Fenster (Zahnkronen) nützen nichts, wenn das Fundament (der Zahnhalteapparat) im sumpfigen Boden wegsackt.

In unserer Zahnarztpraxis in Aachen haben wir uns darauf spezialisiert, genau dieses Fundament zu retten. Wir wissen, dass die Diagnose Parodontitis erst einmal verunsichern kann. Angst vor Zahnverlust, Sorge vor einer aufwendigen Behandlung oder Scham wegen Mundgeruch sind Gefühle, die wir ernst nehmen. Unser Ziel ist es, Ihnen diese Sorgen zu nehmen. Mit modernen, schonenden Methoden und einem strukturierten Konzept können wir die Erkrankung fast immer zum Stillstand bringen. Wir kämpfen um jeden Ihrer Zähne – damit Sie auch in Zukunft kraftvoll zubeißen und unbeschwert lachen können. Ihre Zahngesundheit ist Teamarbeit, und wir sind Ihre Coaches auf dem Weg zurück zu festem Halt.

Was ist Parodontitis und wie entsteht sie?

Um zu verstehen, wie wir Ihnen helfen können, lohnt sich ein Blick darauf, was genau in Ihrem Mund passiert. Parodontitis ist eine bakteriell bedingte, chronische Entzündung des Zahnhalteapparates. Dieser Apparat besteht nicht nur aus dem Zahnfleisch (Gingiva), sondern auch aus den Fasern, die den Zahn halten, und dem Kieferknochen selbst.

Der schleichende Prozess:
Alles beginnt meist harmlos mit einer Gingivitis, einer Zahnfleischentzündung. Bakterien sammeln sich in Belägen (Plaque) am Zahnfleischrand an. Wenn diese Beläge nicht durch gründliches Putzen entfernt werden, reagiert Ihr Körper mit Abwehr: Das Zahnfleisch wird stärker durchblutet (es wird rot), schwillt an und blutet bei Berührung. Das Gute daran: Eine Gingivitis ist vollständig heilbar. Putzen Sie besser, verschwindet sie.

Bleibt die Gingivitis jedoch unbehandelt, können die Bakterien tiefer wandern. Es bilden sich sogenannte Zahnfleischtaschen. Das Zahnfleisch löst sich vom Zahn, und in dem Spalt dazwischen fühlen sich aggressive Bakterien besonders wohl, da sie dort vor Ihrer Zahnbürste sicher sind. Jetzt wird aus der Zahnfleischentzündung eine Parodontitis.

Das Zerstörungswerk: Ihr Immunsystem versucht nun verzweifelt, die Eindringlinge zu bekämpfen. Doch bei diesem Kampf entsteht ein Kollateralschaden: Enzyme werden freigesetzt, die nicht nur die Bakterien, sondern auch das eigene Gewebe und den Kieferknochen abbauen. Der Knochen zieht sich zurück, um Abstand zur Entzündungsquelle zu gewinnen. Die Folge: Der Zahn verliert seinen Halt, beginnt zu wackeln und fällt im schlimmsten Fall aus.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Parodontitis eine Infektionskrankheit ist. Aber auch genetische Faktoren, Stress, Rauchen oder Erkrankungen wie Diabetes spielen eine große Rolle dabei, wie schnell die Krankheit voranschreitet.

 

Unsere Sprechzeiten

im Überblick

Montag
bis
Dienstag
bis
Mittwoch
bis
Donnerstag
bis
Freitag
bis

Symptome: Woran erkennt man Parodontitis?

Da Parodontitis oft lange Zeit schmerzfrei verläuft, ist es umso wichtiger, auf die Warnsignale Ihres Körpers zu achten. Je früher wir in unserer Aachener Praxis eingreifen können, desto unkomplizierter ist die Therapie.

Achten Sie auf folgende Anzeichen:

  • Zahnfleischbluten: Das Alarmzeichen Nummer eins. Gesundes Zahnfleisch blutet nicht – auch nicht beim Essen harter Lebensmittel oder bei der Nutzung von Zahnseide.
  • Rötung und Schwellung: Gesundes Zahnfleisch ist blassrosa und straff. Entzündetes Zahnfleisch wirkt dunkelrot, weich und geschwollen.
  • Mundgeruch (Halitosis): Ein anhaltender schlechter Atem oder ein unangenehmer Geschmack, der auch nach dem Zähneputzen bleibt, deutet oft auf Bakterien in den Zahnfleischtaschen hin.
  • Zahnfleischrückgang: Ihre Zähne wirken optisch "länger", da die Zahnhälse freiliegen. Dies führt oft zu einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber Heißem oder Kaltem.
  • Lockerung der Zähne: Wenn sich Zähne beim Kauen bewegen oder sich neue Lücken bilden („Zahnwanderung“), ist der Knochenabbau meist schon fortgeschritten.
  • Eiterbildung: In fortgeschrittenen Stadien kann Eiter am Zahnfleischrand austreten, wenn Druck auf das Zahnfleisch ausgeübt wird.

Sollten Sie eines dieser Symptome bei sich bemerken, zögern Sie nicht. Buchen Sie einen Kontrolltermin bei uns – lieber einmal zu viel Vorsorge als einen Zahn zu verlieren.

Behandeln: Wie wird Parodontitis behandelt?

Die gute Nachricht vorweg: Parodontitis ist behandelbar. Wir können den Knochen, den Sie bereits verloren haben, zwar oft nicht zurückzaubern (außer in speziellen Fällen mit Knochenaufbau), aber wir können den Abbau stoppen und das Fundament stabilisieren.

Das Ziel jeder Parodontitis-Therapie ist die

Reduktion der Bakterienlast und die Beseitigung der Entzündung. Wir müssen die Zahnfleischtaschen so sauber bekommen, dass sich das Zahnfleisch wieder straff an den Zahn anlegen kann.

Unser Behandlungskonzept in Aachen folgt dabei den aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien und gliedert sich in eine systematische Therapie. Wir setzen nicht einfach nur "die Spritze und kratzen ein bisschen", sondern wir erstellen einen individuellen Fahrplan für Ihre Mundgesundheit. Dabei setzen wir auf moderne Technik:

  • Ultraschall: Um harte Ablagerungen unter dem Zahnfleisch (Konkremente) schonend zu zertrümmern.
  • Handinstrumente: Für das feine Glätten der Wurzeloberflächen.
  • Laser-Unterstützung (optional): In manchen Fällen nutzen wir Laserlicht, um Bakterien in der Tiefe der Tasche effektiv abzutöten, ohne Gewebe zu verletzen.
  • Mikrobiologische Tests: Bei besonders aggressiven Verlaufsformen bestimmen wir die genaue Art der Bakterien im Labor, um ggf. gezielt mit Antibiotika unterstützen zu können.

Wir lassen Sie dabei nie allein. Wir erklären Ihnen jeden Schritt, damit Sie immer wissen, was passiert und warum es notwendig ist.

Häufige Fragen

Es ist völlig normal, dass Sie Fragen haben, bevor eine solche Behandlung startet. Hier sind die drei Fragen, die uns Patientinnen und Patienten in Aachen am häufigsten stellen:

Wie schmerzhaft ist eine Parodontitis-Behandlung?

Die Angst vor Schmerzen ist meist unbegründet. Die eigentliche Tiefenreinigung unter dem Zahnfleisch findet immer unter lokaler Betäubung statt. Sie spüren während der Behandlung also absolut nichts, außer vielleicht einem Ruckeln oder den Vibrationen der Instrumente. Nachdem die Betäubung nachlässt, kann das Zahnfleisch für 1-2 Tage etwas wund sein ("wie eine Schürfwunde"), und die Zähne können vorübergehend empfindlicher auf Kälte reagieren. Beides lässt sich gut managen und klingt schnell ab. Wir tun alles dafür, die Behandlung so sanft wie möglich zu gestalten.

Wie lange dauert die Behandlung?

Das hängt stark davon ab, wie viele Zähne betroffen sind und wie tief die Taschen sind. Die eigentliche Therapie (das Reinigen der Wurzeln) führen wir meist in zwei Sitzungen durch – zum Beispiel erst die rechte Seite, dann ein paar Tage später die linke Seite. Eine Sitzung dauert etwa 60 bis 90 Minuten. Wichtig ist aber: Die Parodontitis-Behandlung ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein Prozess. Die Vorbehandlung und vor allem die lebenslange Nachsorge sind entscheidend für den Erfolg.

Wie teuer ist die Behandlung?

In Deutschland übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die eigentliche Parodontitis-Behandlung (das Reinigen der Taschen unter Betäubung), sofern die Taschen eine gewisse Tiefe erreicht haben und ein Antrag genehmigt wurde. Was Sie meist selbst zahlen müssen, ist die sogenannte Vorbehandlung (Professionelle Zahnreinigung), da die Kassen voraussetzen, dass Sie "mitarbeiten" und die Mundhygiene stimmt, bevor die Therapie genehmigt wird. Auch spezielle Zusatzleistungen wie Laserbehandlungen oder Bakterientests sind oft Privatleistungen. Wir erstellen Ihnen aber immer vorab einen transparenten Kostenplan, damit Sie genau planen können.

Schritte - wie geht der Zahnarzt vor

Damit Sie sich sicher fühlen, hier unser bewährter Ablaufplan – Schritt für Schritt zu mehr Gesundheit:

Schritt 1: Befund und Diagnose (Der PSI-Code)

Bei Ihrer Routinekontrolle messen wir mit einer kleinen Sonde den sogenannten "Parodontalen Screening Index" (PSI). Das dauert nur Sekunden und tut nicht weh. Zeigt dieser Test Auffälligkeiten, wissen wir: Wir müssen genauer hinschauen.

Schritt 2: Die Vorbehandlung (Die Hygienephase)

Bevor wir in die Tiefe gehen, muss die Oberfläche stimmen. Sie erhalten eine oder mehrere Professionelle Zahnreinigungen (PZR). Wir entfernen alle Beläge oberhalb des Zahnfleischrandes und trainieren mit Ihnen die perfekte Pflege für zuhause. Wir zeigen Ihnen, welche Interdentalbürsten für Ihre Lücken passen. Erst wenn Ihr Zahnfleisch von außen entzündungsfrei ist und Sie Ihre Putztechnik optimiert haben, stellen wir den Antrag bei der Krankenkasse.

Schritt 3: Der "PA-Status" und Antrag

Wir messen nun an jedem einzelnen Zahn an bis zu sechs Stellen die Tiefe der Taschen und den Zahnfleischrückgang. Außerdem machen wir aktuelle Röntgenbilder, um den Knochenverlauf zu sehen. Diese Daten gehen an Ihre Krankenkasse. In der Regel erfolgt die Genehmigung innerhalb weniger Wochen.

Schritt 4: Die anti-infektiöse Therapie (die eigentliche Behandlung)

Das ist der Haupttermin. Unter Betäubung reinigen wir die Wurzeloberflächen tief unter dem Zahnfleisch (Scaling & Root Planing). Wir entfernen den Biofilm und den harten Zahnstein, der am Zahn haftet. Dadurch wird die Wurzel glatt und das Zahnfleisch kann sich wieder anlegen.

Schritt 5: Die Re-Evaluation

Etwa 3 bis 6 Monate nach der Behandlung schauen wir uns das Ergebnis an. Wir messen die Taschen erneut. In den meisten Fällen sind die Taschen deutlich flacher geworden und das Zahnfleisch ist gesund. Sollten an einzelnen Zähnen noch sehr tiefe Taschen vorhanden sein, besprechen wir, ob ein kleiner chirurgischer Eingriff nötig ist, um die Stelle besser einsehbar zu machen.

Schritt 6: Die UPT (unterstützende Parodontitis-Therapie)

Das ist der wichtigste Schritt für den Langzeiterfolg. Da Parodontitis chronisch ist, kann sie jederzeit wiederkommen. Deshalb kommen Sie nun in regelmäßigen Abständen (meist alle 3 bis 6 Monate) zu uns. Wir messen, kontrollieren und reinigen professionell. Die Kasse übernimmt diese Nachsorge für zwei Jahre fast vollständig.

Was macht die Parodontologie besonders? - Lösungsoptionen

Parodontologie ist weit mehr als "Zahnsteinentfernung". Sie ist Zahnerhaltungsmedizin in Reinform. Das Besondere an dieser Disziplin ist der ganzheitliche Ansatz. Wir betrachten nicht nur den Zahn, sondern den ganzen Menschen.

Warum? Weil Parodontitis eng mit Ihrer Allgemeingesundheit verknüpft ist.

  • Herz & Gefäße: Bakterien aus dem Mund können in die Blutbahn gelangen und das Risiko für Herzinfarkte oder Schlaganfälle erhöhen.
  • Diabetes: Diabetiker haben ein dreifach höheres Risiko für Parodontitis. Umgekehrt erschwert eine unbehandelte Parodontitis die Einstellung des Blutzuckerspiegels.
  • Schwangerschaft: Parodontitis-Bakterien können das Risiko für Frühgeburten und ein niedriges Geburtsgewicht steigern.

Wenn wir Ihre Parodontitis behandeln, tun wir also etwas Gutes für Ihren gesamten Körper.

Lösungsoptionen und Alternativen:
Es gibt keine echte Alternative zur Parodontitis-Behandlung, wenn Sie Ihre Zähne behalten möchten. Unbehandelt führt der Weg fast immer zum Zahnverlust. Früher wurde oft sehr radikal operiert und viel Zahnfleisch weggeschnitten ("Zähne lang gemacht"). Heute arbeiten wir minimalinvasiv. Wir versuchen, so viel Gewebe wie möglich zu schonen (geschlossene Kürettage). In Fällen, in denen bereits viel Knochen verloren gegangen ist, bieten wir auch regenerative Therapien an. Dabei nutzen wir Schmelz-Matrix-Proteine (Emdogain) oder Knochenersatzmaterialien, um den Körper anzuregen, verloren gegangenen Knochen und Haltefasern teilweise wieder neu zu bilden.

Nach den Beschwerden/Behandlung

Sie haben die Behandlung hinter sich – großartig! Die ersten Tage danach sind entscheidend für die Heilung.

Verhaltenstipps für die Zeit direkt nach der Behandlung:

  • Betäubung: Essen Sie bitte erst wieder etwas, wenn die Betäubung vollständig abgeklungen ist, damit Sie sich nicht auf die Wange beißen.
  • Schmerzen: Ein leichter Wundschmerz ist normal. Handelsübliche Schmerzmittel (wie Ibuprofen) helfen gut. Vermeiden Sie Aspirin, da es das Blut verdünnt.
  • Essen & Trinken: Verzichten Sie in den ersten 24 Stunden auf Milchprodukte, Alkohol, Kaffee und vor allem auf Zigaretten. Rauchen stört die Wundheilung massiv! Essen Sie weiche Kost und vermeiden Sie sehr scharfe oder krümelige Speisen.
  • Mundhygiene: An den behandelten Stellen sollten Sie für 1-2 Tage nicht putzen oder nur sehr vorsichtig sein. Wir verschreiben Ihnen meist eine medizinische Mundspüllösung (Chlorhexidin), die Sie in dieser Zeit zur Desinfektion nutzen. Nach wenigen Tagen können Sie wieder vorsichtig mit einer weichen Zahnbürste starten.
  • Empfindlichkeit: Ihre Zähne können eine Weile empfindlich auf Kälte reagieren. Das liegt daran, dass die Beläge entfernt wurden, die wie ein "Mantel" gewirkt haben, und die Schwellung des Zahnfleischs zurückgeht. Nutzen Sie spezielle Zahnpasten für schmerzempfindliche Zähne. Das legt sich meist nach einigen Wochen.

Sonderfälle

Nicht jeder Fall läuft nach Schema F ab. In unserer Praxis in Aachen sind wir auch auf besondere Herausforderungen vorbereitet.

Raucher:
Raucher haben ein extrem hohes Risiko für Parodontitis, oft aber weniger Zahnfleischbluten, weil das Nikotin die Durchblutung drosselt. Das macht die Krankheit schwerer erkennbar ("maskierte Parodontitis"). Bei Rauchern heilt das Gewebe zudem schlechter. Wir unterstützen Sie gerne, wenn Sie den Rauchstopp angehen möchten – es ist das Beste, was Sie für Ihre Zähne tun können. Aber auch wenn Sie weiter rauchen, behandeln wir Sie natürlich – wir müssen nur die Nachsorge-Intervalle viel enger takten.

Aggressive Parodontitis (Grad C):
Manchmal sehen wir junge Patientinnen und Patienten (20 oder 30 Jahre alt) mit massivem Knochenabbau, obwohl sie eigentlich gut putzen. Hier spielen oft spezielle, sehr aggressive Bakterien und eine genetische Veranlagung eine Rolle. In diesen Fällen reicht die mechanische Reinigung oft nicht aus; wir müssen zusätzlich für einen kurzen Zeitraum begleitend Antibiotika geben (Winkelhoff-Cocktail), um die Bakterienflora radikal umzustellen.

Angstpatienten:
Die Vorstellung, dass jemand "unter dem Zahnfleisch kratzt", ist für viele gruselig. Bitte sprechen Sie uns an! Wir können die Behandlung in Etappen machen, Pausen einlegen oder Sedierungsverfahren nutzen. Wir erklären Ihnen alles so genau, dass keine unnötigen Ängste entstehen. Sie haben jederzeit die Kontrolle.

Parodontitis & Implantate:
Auch an Implantaten kann eine Entzündung entstehen (Periimplantitis). Da Implantate keinen eigenen Schutzmechanismus wie natürliche Zähne haben, schreitet der Abbau hier oft schneller voran. Die Therapie ist ähnlich, aber oft komplexer. Auch hier gilt: Vorsorge ist der beste Schutz für Ihre wertvollen Implantate.

FAQ (Häufig gestellte Fragen)

Hier beantworten wir kurz Fragen, die uns im Praxisalltag in Aachen immer wieder begegnen.

Ist Parodontitis ansteckend?

Ja, die Bakterien können durch Speichelkontakt (z.B. beim Küssen oder dem gemeinsamen Benutzen von Löffeln) übertragen werden. Wenn Sie betroffen sind, sollte sich auch Ihr Partner untersuchen lassen.

Wächst das Zahnfleisch wieder nach?

Zahnfleisch, das einmal durch Parodontitis "weg" ist, wächst von alleine nicht wieder hoch. Wir können den Rückgang nur stoppen. Ästhetisch störende lange Zahnhälse können wir später manchmal mit kleinen chirurgischen Maßnahmen (Zahnfleischtransplantat) korrigieren.

Hilft spezielle Zahnpasta gegen Parodontitis?

Zahnpasten können helfen, die Entzündung zu lindern und das Zahnfleisch zu straffen, aber sie können die tiefen Taschen nicht reinigen. Sie sind eine Unterstützung, kein Heilmittel. Die mechanische Reinigung ist unersetzbar.

Kann ich meine Zähne verlieren, obwohl sie kariesfrei sind?

Ja, das ist das Tückische. Viele Patientinnen und Patienten haben kerngesunde, kariesfreie Zähne, verlieren sie aber, weil der Knochen sie nicht mehr festhält.

Wie oft muss ich zur Nachsorge?

Das hängt von Ihrem persönlichen Risiko ab. In der Regel alle 3 bis 6 Monate. Wenn alles stabil bleibt, können die Intervalle auch verlängert werden.

Zahlt die Kasse auch die PZR in der Nachsorge?

Seit Juli 2021 übernehmen die gesetzlichen Kassen die "UPT" (Unterstützende Parodontitis-Therapie) für einen Zeitraum von zwei Jahren nach der Behandlung. Das ist eine enorme finanzielle Entlastung für Sie!

Gesundes Zahnfleisch ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer konsequenten Vorsorge und guten Zusammenarbeit. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Ihre Zahngesundheit fest verankert und dauerhaft erhalten bleibt.

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin zur Parodontitis-Vorsorge oder Nachsorge in unserer Praxis!

 

Dr. med. Sven Hertzog

Dr. med. Sven Hertzog

Leitender Zahnarzt & Praxisinhaber

Dr. Sven Hertzog und das freundliche Team von dent-à-la-carte setzen sich mit Fachkompetenz und Einfühlungsvermögen für Ihre Mundgesundheit ein. Die Praxis steht für individuelle Betreuung und maßgeschneiderte Lösungen, bei denen Ihre Wünsche im Mittelpunkt stehen. Hier erleben Sie eine entspannte Atmosphäre und persönliche Ansprache – damit Ihr Besuch beim Zahnarzt so angenehm wie möglich wird.

Wir beraten Sie gerne zu allen Fragen rund um Ihre Zähne und sorgen dafür, dass Sie sich rundum wohlfühlen. Vereinbaren Sie ganz bequem Ihren Termin über unsere Online-Buchung oder telefonisch unter 0241 / 47 41 00.

Das Team von dent-à-la-carte freut sich darauf, Sie kennenzulernen.

Termin vereinbaren